„Von der Schwierigkeit, seine Stiefkinder zu lieben“

„Von der Schwierigkeit, seine Stiefkinder zu lieben“
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Sind Stiefkinder eine Belastung oder eine Bereicherung? Diese Frage stellt Autorin Kathrin Wittwer. Eine Antwort gibt sie nicht, denn letztlich müssen Stiefeltern ganz einfach damit klarkommen, dass die Kinder da sind. Dafür zählt die Autorin häufig auftauchende Probleme auf und nennt Tipps. Sie bezieht sich dabei unter anderem auf den dänischen Pädagogen und Buchautor Jesper Juul sowie auf die Familientherapeutin und Buchautorin Verena Krähenbühl, die sich schon seit mehreren Jahrzehnten mit Stieffamilien beschäftigt.

Interview: „Die leiblichen Eltern haben bei Erziehungsfragen mehr Stimmrecht, obwohl die Stiefeltern genauso viel leisten.“

Als Anja* ihren jetzigen Mann Stefan* vor zehn Jahren kennenlernte, ging alles ganz schnell. Er war gerade frisch getrennt, nach nur drei Monaten zogen sie zusammen. Von einem Tag auf den anderen wurde sie von der alleinerziehenden Mutter einer Tochter zur Patchworkmutter mit vier Kindern, die inzwischen 13, 16, 17 und 19 Jahre alt sind. Konflikte haben sie vor allem bei Erziehungsfragen. Eifersucht dagegen ist schon lange kein Thema mehr.

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