Was macht mich zur Mutter?

Meine Kinder machen mich zur Mutter. Das klingt einfach. Und so, als würden alle Kinder sich aktiv für ihre Mütter entscheiden und das nicht durch ihre Geburt eher passiv tun. Mein ältester Sohn hat sich tatsächlich aktiv für mich als Mutter entschieden. Schon Jahre, bevor ich ihn, meinen Stiefsohn, adoptiert habe, hat er mich zu seiner neuen Mama ernannt.

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„Die Stiefmutter – böse Hexe oder armes Aschenputtel?“

„Die Stiefmutter – böse Hexe oder armes Aschenputtel?“
Artikel bei t-online.de, 5. Oktober 2015
Autorin: Simone Blaß

Darum gehts im Artikel:
Stiefmütter haben immer noch mit Vorurteilen zu kämpfen. Viele setzen sich deshalb selbst unter Druck und wollen alles perfekt machen. Oft vernachlässigen sie ihre eigenen Bedürfnisse und bekommen das Gefühl, nur Pflichten, aber keine Rechte zu haben.
Für Stiefkinder ist es einfacher, eine entspannte Beziehung zur Stiefmutter aufzubauen, wenn sie nicht denken, dass sie dadurch die Mutter verraten. Hier sind also auch die leiblichen Mütter gefragt.
Stiefmütter sollten nicht versuchen, die Liebe zu den Stiefkindern zu erzwingen, aber sie können die Kinder gerecht behandeln.

„Von der Schwierigkeit, seine Stiefkinder zu lieben“

„Von der Schwierigkeit, seine Stiefkinder zu lieben“
Artikel bei urbia.de

Sind Stiefkinder eine Belastung oder eine Bereicherung? Diese Frage stellt Autorin Kathrin Wittwer. Eine Antwort gibt sie nicht, denn letztlich müssen Stiefeltern ganz einfach damit klarkommen, dass die Kinder da sind. Dafür zählt die Autorin häufig auftauchende Probleme auf und nennt Tipps. Sie bezieht sich dabei unter anderem auf den dänischen Pädagogen und Buchautor Jesper Juul sowie auf die Familientherapeutin und Buchautorin Verena Krähenbühl, die sich schon seit mehreren Jahrzehnten mit Stieffamilien beschäftigt.

„Wenn man eine Heilige ist, dann null Problemo!“

Seit Paula* Stiefmutter ist, versteht sie die Gefühle der bösen Stiefmütter in den Märchen immer besser. Dabei sieht sie ihre drei Stiefkinder nur ganz selten und versteht sich sogar gut mit ihnen. Doch bei jedem Treffen reißt sich die 37-Jährige den Kindern zuliebe zusammen, damit sie nicht mitbekommen, wie es ihr eigentlich geht. Sie unterdrückt dann ihre Gefühle: Eifersucht und Angst. Sie hat große Schwierigkeiten, die eigene Rolle zu finden, und fühlt sich von ihrem Mann zu wenig unterstützt. Bis zum Interview für diesen Text hat sie noch nie jemand gefragt, wie es ihr in ihrer Situation als Stiefmutter geht.

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Interview: „Die leiblichen Eltern haben bei Erziehungsfragen mehr Stimmrecht, obwohl die Stiefeltern genauso viel leisten.“

Als Anja* ihren jetzigen Mann Stefan* vor zehn Jahren kennenlernte, ging alles ganz schnell. Er war gerade frisch getrennt, nach nur drei Monaten zogen sie zusammen. Von einem Tag auf den anderen wurde sie von der alleinerziehenden Mutter einer Tochter zur Patchworkmutter mit vier Kindern, die inzwischen 13, 16, 17 und 19 Jahre alt sind. Konflikte haben sie vor allem bei Erziehungsfragen. Eifersucht dagegen ist schon lange kein Thema mehr.

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