Interview: „Meine Stiefkinder sind meine Herzenskinder!“

Schon ihre eigene Mutter sammelte Erfahrungen als Stiefmutter. Seit wenigen Monaten lebt nun auch Nina mit ihrem Partner und ihren beiden Stiefkindern zusammen. Die 37-Jährige sagt, ihre Stiefkinder seien ihre Herzenskinder. Konflikte gibt es selten. Ihr Geheimrezept: Das Paar hat gute Unterstützung von der Familie und kann so viel Zeit zu zweit einplanen.

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Radiobeitrag zu Rechtsfragen in Patchworkfamilien

Radiobeitrag: „Patchworkfamilie“ – Wer darf was entscheiden?
Beitrag von Anne Debus bei WDR 2 Quintessenz, 6. November 2014

Wer darf das Kind von der Schule abholen? Wer entscheidet über einen Schulwechsel? Wer darf zum Elternabend gehen? Brauchen Stiefmütter eine Vollmacht? Der Beitrag bietet einen kurzen und praktischen Überblick über die Rechte von Stiefmüttern mit Beispielen aus dem Alltag.

„Die Stiefmutter – böse Hexe oder armes Aschenputtel?“

„Die Stiefmutter – böse Hexe oder armes Aschenputtel?“
Artikel bei t-online.de, 5. Oktober 2015
Autorin: Simone Blaß

Darum gehts im Artikel:
Stiefmütter haben immer noch mit Vorurteilen zu kämpfen. Viele setzen sich deshalb selbst unter Druck und wollen alles perfekt machen. Oft vernachlässigen sie ihre eigenen Bedürfnisse und bekommen das Gefühl, nur Pflichten, aber keine Rechte zu haben.
Für Stiefkinder ist es einfacher, eine entspannte Beziehung zur Stiefmutter aufzubauen, wenn sie nicht denken, dass sie dadurch die Mutter verraten. Hier sind also auch die leiblichen Mütter gefragt.
Stiefmütter sollten nicht versuchen, die Liebe zu den Stiefkindern zu erzwingen, aber sie können die Kinder gerecht behandeln.

Interview: „Am liebsten würde die leibliche Mutter mir den Kontakt zum Kind verbieten.“

Rebekka* sieht sich selbst nicht als Stiefmutter, weil sie den 8-jährigen Sohn ihres Freundes nur alle zwei Wochen sieht. An den Besuchswochenenden kümmert sie sich liebevoll mit um das Kind. Sie schmeißt sich regelrecht ins Zeug und überlegt sich immer neue Aktionen für den Jungen, über die sie anonym in einem Blog und auf Twitter berichtet. Für sie sind das Schreiben und der Austausch im Netz wichtig, weil sie im echten Leben niemanden hat, den sie zum Thema fragen kann. Und weil sie so Luft rauslassen kann. Denn wie so oft hat die Sache einen Haken: Die Exfrau ihres Freundes kann sie nicht ausstehen.

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Interview: „Die leiblichen Eltern haben bei Erziehungsfragen mehr Stimmrecht, obwohl die Stiefeltern genauso viel leisten.“

Als Anja* ihren jetzigen Mann Stefan* vor zehn Jahren kennenlernte, ging alles ganz schnell. Er war gerade frisch getrennt, nach nur drei Monaten zogen sie zusammen. Von einem Tag auf den anderen wurde sie von der alleinerziehenden Mutter einer Tochter zur Patchworkmutter mit vier Kindern, die inzwischen 13, 16, 17 und 19 Jahre alt sind. Konflikte haben sie vor allem bei Erziehungsfragen. Eifersucht dagegen ist schon lange kein Thema mehr.

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