Interview: „Meine Stiefkinder sind meine Herzenskinder!“

Schon ihre eigene Mutter sammelte Erfahrungen als Stiefmutter. Seit wenigen Monaten lebt nun auch Nina mit ihrem Partner und ihren beiden Stiefkindern zusammen. Die 37-Jährige sagt, ihre Stiefkinder seien ihre Herzenskinder. Konflikte gibt es selten. Ihr Geheimrezept: Das Paar hat gute Unterstützung von der Familie und kann so viel Zeit zu zweit einplanen.

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Was macht mich zur Mutter?

Meine Kinder machen mich zur Mutter. Das klingt einfach. Und so, als würden alle Kinder sich aktiv für ihre Mütter entscheiden und das nicht durch ihre Geburt eher passiv tun. Mein ältester Sohn hat sich tatsächlich aktiv für mich als Mutter entschieden. Schon Jahre, bevor ich ihn, meinen Stiefsohn, adoptiert habe, hat er mich zu seiner neuen Mama ernannt.

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„Die Stiefmutter – böse Hexe oder armes Aschenputtel?“

„Die Stiefmutter – böse Hexe oder armes Aschenputtel?“
Artikel bei t-online.de, 5. Oktober 2015
Autorin: Simone Blaß

Darum gehts im Artikel:
Stiefmütter haben immer noch mit Vorurteilen zu kämpfen. Viele setzen sich deshalb selbst unter Druck und wollen alles perfekt machen. Oft vernachlässigen sie ihre eigenen Bedürfnisse und bekommen das Gefühl, nur Pflichten, aber keine Rechte zu haben.
Für Stiefkinder ist es einfacher, eine entspannte Beziehung zur Stiefmutter aufzubauen, wenn sie nicht denken, dass sie dadurch die Mutter verraten. Hier sind also auch die leiblichen Mütter gefragt.
Stiefmütter sollten nicht versuchen, die Liebe zu den Stiefkindern zu erzwingen, aber sie können die Kinder gerecht behandeln.

Interview: „Am liebsten würde die leibliche Mutter mir den Kontakt zum Kind verbieten.“

Rebekka* sieht sich selbst nicht als Stiefmutter, weil sie den 8-jährigen Sohn ihres Freundes nur alle zwei Wochen sieht. An den Besuchswochenenden kümmert sie sich liebevoll mit um das Kind. Sie schmeißt sich regelrecht ins Zeug und überlegt sich immer neue Aktionen für den Jungen, über die sie anonym in einem Blog und auf Twitter berichtet. Für sie sind das Schreiben und der Austausch im Netz wichtig, weil sie im echten Leben niemanden hat, den sie zum Thema fragen kann. Und weil sie so Luft rauslassen kann. Denn wie so oft hat die Sache einen Haken: Die Exfrau ihres Freundes kann sie nicht ausstehen.

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